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Dach verpachten oder eigene Solaranlage? Der ehrliche Vergleich

Aktualisiert am 13. Dezember 2025 · 7 Min. Lesezeit

Sie haben eine große Dachfläche und überlegen, ob Sie diese für Photovoltaik nutzen sollen. Dabei stehen Sie vor einer grundlegenden Entscheidung: Dach verpachten oder selbst eine Solaranlage kaufen? Beide Optionen haben klare Vor- und Nachteile.

Der große Vergleich

KriteriumDach verpachtenEigene Solaranlage
Investitionskosten0 €50.000 - 500.000 €
Finanzielles RisikoKeinesHoch
VerwaltungsaufwandKeinerHoch (Wartung, Versicherung, Abrechnung)
RenditeModerat, aber sicherPotenziell höher, aber unsicher
DachsanierungKostenlos inklusiveAuf eigene Kosten
Wartung & ReparaturenVom PächterSelbst organisieren
EigenverbrauchPer Stromliefervertrag möglichDirekt möglich
Steuerlicher AufwandGeringHoch (Gewerbe, USt, AfA)

Wann lohnt sich die Dachverpachtung?

Die Verpachtung ist ideal, wenn Sie:

Wann lohnt sich die eigene Anlage?

Eine eigene Solaranlage kann sinnvoll sein, wenn Sie:

Rechenbeispiel: 1.000 m² Dachfläche

Dach verpachten

Einmalzahlung: ca. 85.000 €

Investition: 0 €

Risiko: Keines

Aufwand: Keiner

Netto-Gewinn: 85.000 €

Eigene Anlage

Ertrag (20 J.): ca. 250.000 €

Investition: ca. 150.000 €

Wartung (20 J.): ca. 30.000 €

Risiko: Hoch

Netto-Gewinn: ca. 70.000 €*

* Ohne Berücksichtigung von Finanzierungskosten, Steuern und unvorhergesehenen Reparaturen.

Unser Fazit

Für die meisten Dacheigentümer ist die Verpachtung die sicherere und stressfreiere Option. Sie erhalten garantierte Einnahmen ohne jedes Risiko. Die eigene Anlage kann zwar langfristig mehr Rendite bringen, erfordert aber eine hohe Investition, laufenden Aufwand und birgt finanzielle Risiken.

Unser Tipp: Berechnen Sie zunächst Ihr Pacht-Potenzial und vergleichen Sie dann mit einem Angebot für eine eigene Anlage. So können Sie eine fundierte Entscheidung treffen.

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